Italian cuisine

103 Provinzen des guten Geschmacks
Keine andere Nation der Erde ist so wie Italien stolz auf ihre Variationsfreude und ihre fast unübersehbare Vielfalt regionaler Spezialitäten. 20 Regionen und 103 Provinzen tragen mit ihren eigenen Rezepten zur „cucina italiana“ bei – zuletzt zählte man offiziell 2.171 regionale Spezialitäten.

Zweifellos haben alle Italiener eins gemeinsam – eine Leidenschaft für verführerische Aromen, natürliche Farben und Gaumenfreuden aller Art. Wenn Sie also italienische Speisen servieren möchten, so seien Sie bereit für eine kleine Abenteuerreise von Mailand nach Florenz nach Neapel nach Palermo ...

Frische oder getrocknete Pasta?

In Nord-Italien bevorzugt man meist frische Nudeln. Im Süden sind getrocknete Pasta aus Hartweizen die Regel. Wo liegt der Unterschied? 
Frische Pasta enthält Ei und muss nur wenige Sekunden gekocht werden. Getrocknete Pasta benötigt dagegen 10 bis 12 Minuten, um sie „al dente“, also bissfest zu kochen. Frische Pasta schmeckt am besten mit sahnigen Soßen, getrocknete Pasta sind am besten zu vereinbaren mit Tomatensoßen, Pesto oder anderen Soßen mit einem südlichen Akzent, das heißt mit Olivenöl. 
Wenn Sie Ihre Gäste überraschen möchten, bereiten Sie am besten Ihre eigene frische Pasta vor, eventuell gefüllt mit Hackfleisch oder einem Gemüse-Püree – der Braun Multiquick 5 kann Ihren Ideen ganz leicht den gewissen italienischen Dreh geben. 

Primo oder secondo?
Die typisch italienische Speisefolge eines kulinarischen Abends kann von Antipasti bis zum Digestiv reichen und ist natürlich nicht strikt festgelegt. Das wäre nicht wirklich italienisch. 

Beispielsweise sind die klassischen Vorspeisen („Antipasti“) nur optional. Die erste Speise (Primo piatto) kann aus einer Suppe, einer Pasta, einem Reisgericht, Gnocchi oder Polenta bestehen. Mit dem zweiten Gang („Secondo piatto“) sollten ein paar Proteine auf den Tisch kommen – Fleisch oder Fisch – zusammen mit den „contorni“, leckeren Gemüse-Zubereitungen. Salate kommen normalerweise am Ende der Hauptspeisen – sie sollen den Gaumen „reinigen“, vor dem großen Finale: Früchten mit Käse, ein kleiner Desert („dolci“) und danach kann ein Espresso kommen. 
Und wozu treiben die Italiener so viel Aufwand beim Essen? Es bringt Glück in ihr Leben. 

Ein endloses Geschmacksabenteuer
Als amerikanisches Fast Food droht, Rom zu erobern, gründete ein tapferer Italiener namens Carlo Petrini die Slow Food Bewegung. Jeder kann dazu gehören und wann auch immer Sie Ihren Herd auf die italienische Art benutzen, dürfen Sie sich daran erinnern, dass das Zelebrieren von frischen, gehalt- und geschmackvollen Lebensmitteln die Quintessenz der italienischen Küche darstellt. Dieses ist ihr kulturelles Herz, das in unendlich vielen Variationen schlägt – und manche Gerichte variieren sogar von Koch zu Koch oder von Familie zu Familie. Ein italienischer Koch folgt dabei niemals sklavisch den geschriebenen Rezepten, sondern vertraut seinem Geschmack und seiner Spontanität. Legen Sie sich also Ihren Braun Multiquick 5 bereit und beginnen Sie, Ihr eigenes wirklich italienisches Menü zu erfinden.