Zu meidende Lebensmittel

Salz
Salzen Sie Babynahrung niemals und vermeiden Sie es, gesalzenen Fond zu verwenden. Falls Sie ein Essen, das Sie für die restliche Familie gekocht haben, für Ihr Kind pürieren möchten, dann fügen Sie während des Kochens kein Salz hinzu. Die älteren Familienmitglieder können das Essen ggf. am Tisch nachsalzen.

Vorgefertigte, industriell erzeugte Nahrungsmittel enthalten oft viel Salz. Babys brauchen aber unbedingt eine salzarme Ernährung. Die britische Lebensmittelbehörde UKFSA hat folgende Richtlinie für die Menge Salz herausgegeben, die Kinder maximal zu sich nehmen sollten:

7-12 Monate: 1g Salz (0,4 Natrium) pro Tag
1-3 Jahre: 2g Salz (0,8 Natrium) pro Tag

Zucker
Gezuckertes Essen kann die Milchzähne schädigen. Verwenden Sie als Ersatz pürierte Banane oder Mutter- bzw. Folgemilch, wenn Sie meinen, dass das Essen gesüßt werden muss.

Honig
Vermeiden Sie Honig bis Ihr Baby 12 Monate alt ist, da Honig Bakterien enthält und die Zähne schädigen kann.

Nüsse
Kinder unter 5 Jahren sollten keine ganzen Nüsse bekommen, weil die Gefahr des Verschluckens besteht.

Allergien

Die Häufigkeit von Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten liegt bei Säuglingen und Kleinkindern zwischen der Geburt und einem Alter von 3 Jahren bei ca. 2–4 %. Hierbei gehen die meisten Allergien auf einige wenige Lebensmittel zurück, und zwar Kuhmilch, Hühnereier, Soja, Nüsse, Weizen, Fisch und Muscheln. Bis zu einem Alter von 3 Jahren sind etwa 90 % aller Kinder aus ihrer Allergie herausgewachsen.

Erdnussallergien
Bei Kindern mit hohem Allergierisiko (d. h. Kinder, in deren Familie es Allergiker gibt oder die bereits eine andere Lebensmittelallergie haben), können Erdnüsse ab einem Alter von sechs Monaten der Ernährung hinzugefügt werden, nachdem in Rücksprache mit dem Hausarzt, der Familienhebamme oder entsprechendem medizinischem Fachpersonal bestimmt wurde, dass dies gefahrlos möglich ist.

Kuhmilcheiweißallergie
Wenn Ihr Kind allergisch auf Kuhmilch reagiert, sollten Sie Ihren Kinderarzt aufsuchen. Falls dabei eine Kuhmilcheiweißallergie diagnostiziert wird, müssen Sie jegliche Kuhmilch und sämtliche Kuhmilchprodukte aus der Ernährung Ihres Kindes streichen. Durch das Wegfallen aller Nahrungsmittel mit Milchgehalt könnte Ihr Kind unter Umständen zu wenig Eiweiß, Kalzium und Energie zu sich nehmen. Daher sollten Sie unbedingt an einen Kinderernährungsspezialisten verwiesen werden, der Sie beraten kann, was Sie Ihrem Kind zu essen geben können, damit es gesund bleibt und gut heranwächst.